Andreas’ Nacht

Nach Arthur Conan Doyle · 15 Minuten zu lesen

Das Zeichen der Vier — Zweiter Teil

Ehe wir aufbrachen, sprach Holmes Mary Morstan freundlich Mut zu und sorgte dafür, dass sie sicher heimgebracht wurde. Ich aber begleitete sie zur Tür, und in dem kurzen Abschied lag schon mehr Wärme, als bloße Höflichkeit es verlangt hätte; ich merkte, wie sehr mir an dieser tapferen, sanften jungen Frau bereits gelegen war. Dann wandte ich mich zurück zu Holmes und dem wartenden Toby, voller Eifer, die nächtliche Jagd auf den Holzbeinmann und seinen Schatz zu beginnen. Kommen Sie, Watson, sagte Holmes munter. Die Spur ist frisch, und die Nacht ist jung. Toby wird uns führen.

So begann unsere nächtliche Wanderung durch das schlafende London, geführt von dem treuen Toby, der mit der Nase dicht am Boden eifrig der unsichtbaren Kreosot-Spur folgte. Es war ein sonderbares Bild: der zottige Hund voran, schnüffelnd und ziehend, dahinter Holmes und ich, durch stille Gassen, über Plätze, vorbei an dunklen Häusern, immer der scharfen Duftspur nach, die der kleine Dieb hinterlassen hatte. Holmes war in bester Laune, ganz in seinem Element. Sehen Sie, Watson, sagte er leise, so führt uns ein einfacher Geruch geradewegs zu unseren Männern. Die feinste Spürnase Londons arbeitet für uns.

Einmal freilich gab es einen heiteren Zwischenfall. Toby blieb plötzlich vor einem großen Lagerhof stehen, in dem zahllose Fässer mit eben jenem teerartigen Kreosot standen, und begann triumphierend zu bellen, als habe er das Ziel erreicht. Holmes lachte herzlich. Der gute Toby hat sich von dem starken Geruch all dieser Fässer verwirren lassen, sagte er. Hier ist die Spur in einem Meer von Düften untergegangen. Geduldig führte er den Hund ein Stück zurück, bis dieser die richtige, feine Fährte wiederfand und mit neuem Eifer weiterzog. So ging es weiter und weiter durch die Nacht, dem Fluss entgegen. Endlich, als der Morgen schon zu dämmern begann, führte uns Toby an das Ufer der Themse, zu einer kleinen Anlegestelle am Wasser, und dort, vor einem Bootshaus, blieb er endgültig stehen.

Hier verlor sich die Spur am Rand des Wassers, ein deutliches Zeichen, dass die Diebe von dieser Stelle aus zu Boot entkommen waren. Holmes machte rasch Erkundigungen bei den Anwohnern, und bald hatten wir die Wahrheit: Ein kräftiger Mann mit einem Holzbein, in Begleitung eines kleinen Gefährten, habe hier in der Nacht eine schnelle Dampfbarkasse gemietet, die Aurora, und sei mit einer schweren Kiste damit den Fluss hinabgefahren. Die Aurora, sagte Holmes nachdenklich. Eine der schnellsten Barkassen auf dem Fluss. Mit ihr haben sich unsere Männer und der Schatz davongemacht. Nun gilt es, dieses Boot zu finden, und das ist auf der weiten Themse, mit ihren hundert Anlegestellen und Werften, keine leichte Aufgabe.

Doch Holmes wusste sich zu helfen. Für solche Fälle, sagte er lächelnd, habe ich meine eigene kleine Truppe. Kaum waren wir in die Baker Street zurückgekehrt, da pfiff Holmes seine besonderen Helfer herbei: eine Schar zerlumpter, flinker Gassenjungen, die er scherzhaft seine Baker-Street-Truppe nannte. Angeführt wurden sie von einem aufgeweckten Burschen namens Wiggins. Diese kleinen Kerle, erklärte Holmes, kommen überall hin, sehen alles und fallen niemandem auf. Sie sind mir oft nützlicher als ein Dutzend Polizisten.

Er gab ihnen genaue Anweisungen: Sie sollten das ganze Flussufer absuchen, jede Werft, jeden Anleger, und die schnelle Barkasse Aurora ausfindig machen, wo sie liege, wohin sie gefahren sei, ohne Verdacht zu erregen, und ihm sogleich Bericht erstatten. Mit ein paar Münzen und großem Eifer schwärmten die Jungen aus, und uns blieb nur, geduldig auf Nachricht zu warten. Es waren zermürbende Stunden des Wartens. Holmes, sonst die Ruhe selbst, konnte seine Ungeduld kaum verbergen; er ging auf und ab, spielte ein wenig Geige, prüfte immer wieder seine Gedanken. Alles hängt nun davon ab, dass wir die Aurora finden, ehe der Holzbeinmann mit dem Schatz außer Reichweite gerät, sagte er.

Ich aber, ich muss es gestehen, hatte neben dem Rätsel noch ganz andere Gedanken im Kopf. Immer wieder wanderten sie zu Mary Morstan, zu ihrem sanften Gesicht und ihrer tapferen Art, und ich ertappte mich dabei, dass mir ihre Nähe mehr bedeutete als aller Schatz von Agra. Holmes bemerkte meine Zerstreutheit und lächelte still, sagte aber nichts. Endlich, nach langem Warten, kam die ersehnte Nachricht von den Baker-Street-Jungen: Die Dampfbarkasse Aurora sei gefunden, sie liege an einer Werft am Fluss, wo man sie ausgebessert habe, und sei im Begriff, jeden Augenblick auszulaufen.

Holmes sprang auf, und mit einem Schlag war alle Müdigkeit von ihm gewichen. Schnell, Watson, jetzt gilt es. Gemeinsam mit dem Polizeibeamten Jones, der nun bereitwillig mit Holmes zusammenarbeitete, bestiegen wir eine schnelle Polizeibarkasse und legten uns am Fluss auf die Lauer, verborgen in der hereinbrechenden Dämmerung, das Auge fest auf die Werft gerichtet, an der die Aurora lag. Sie werden im Schutz der Dunkelheit fliehen wollen, flüsterte Holmes. Und dann beginnt das Rennen.

So kam es. Als die Nacht sich über den Fluss senkte, löste sich die Aurora plötzlich vom Ufer und schoss mit voller Kraft stromabwärts, eine schäumende Spur hinter sich herziehend. Da ist sie, rief Holmes. Ihr nach, mit allem, was die Maschine hergibt! Und nun begann eine wilde Jagd über das dunkle Wasser der Themse. Beide Barkassen rasten dahin, an den Lichtern der Ufer vorbei, durch Rauch und Funkenflug, und das Stampfen der Maschinen hallte über den Fluss. Lange hielt die schnelle Aurora ihren Vorsprung. Doch unsere Barkasse war stark, und Zoll um Zoll holten wir auf. Allmählich kamen wir näher, bis wir die Gestalten an Bord der fliehenden Barkasse erkennen konnten: einen kräftigen Mann mit einem Holzbein am Steuer, Jonathan Small, und neben ihm seinen kleinen, getreuen Gefährten von den fernen Inseln.

Als wir beinahe längsseits waren, kam es zu einem gefährlichen Augenblick. Der kleine Inselbewohner, ein Mann, der seinem Herrn in unverbrüchlicher Treue ergeben war und ihm einst sein Leben verdankte, hob sein Blasrohr, um einen jener vergifteten Dornen auf uns abzuschießen. Vorsicht, rief Holmes, und im selben Augenblick fielen Schüsse. Der kleine Mann taumelte und stürzte über Bord in das dunkle, rauschende Wasser, das ihn sogleich verschlang. Es lag etwas Trauriges in diesem jähen Ende eines Mannes, der nur aus blinder Treue zu seinem Gefährten gehandelt hatte, fern seiner Heimat, in einem fremden, kalten Land. Doch es blieb keine Zeit zum Verweilen, denn nun galt es, den Holzbeinmann selbst zu stellen.

Die führerlose Aurora geriet außer Kurs und lief am schlammigen Ufer auf Grund. Jonathan Small versuchte zu fliehen; er sprang an Land und wollte über das weite Schlickwatt entkommen. Doch sein Holzbein sank tief in den weichen, zähen Morast, und je mehr er sich mühte, desto fester saß er. So konnten wir ihn ohne weitere Gewalt ergreifen und an Bord nehmen. Schwer atmend, doch ohne große Gegenwehr, ergab sich der Mann in sein Schicksal; auch er, so schien es, war am Ende seiner langen Jagd nach dem Schatz beinahe erleichtert, dass nun alles vorüber war. An Bord der Aurora aber fanden wir, was wir suchten: die schwere eiserne Truhe, in der der ganze Agra-Schatz verwahrt sein sollte.

Ein gutes Stück Arbeit, Watson, sagte Holmes, während wir mit unserem Gefangenen und der Truhe zurückfuhren. Die Jagd ist zu Ende, die Männer sind gestellt, und der Schatz, der so vielen zum Verhängnis wurde, ist wieder in unserer Hand. Nun bleibt nur noch, ihn zu öffnen und der rechtmäßigen Erbin, der lieben Miss Morstan, zu übergeben. Bei dem Gedanken an Mary schlug mir das Herz, doch zugleich, ich gestehe es, mit einer leisen Bangigkeit, von der ich noch erzählen werde. Für diesen Augenblick aber genossen wir die Ruhe nach der wilden Jagd, während die Barkasse uns sanft über das nun stille Wasser zurücktrug.

Mir wurde die Ehre zuteil, die schwere eiserne Truhe zu Mary Morstan zu bringen, damit sie als rechtmäßige Erbin den Schatz von Agra in Empfang nähme. Doch ich gestehe, dass ich mich auf dem Weg zu ihr seltsam bedrückt fühlte. Denn wenn diese Truhe wirklich ein gewaltiges Vermögen barg, so würde Mary über Nacht zu einer reichen Erbin, und ich, ein schlichter Militärarzt mit einer bescheidenen Rente, wie dürfte ich es dann noch wagen, ihr meine Gefühle zu gestehen? Der Schatz, so fühlte ich, würde sich wie eine Mauer zwischen uns stellen. So trug ich die Truhe mit gemischten Gefühlen zu ihr, halb in froher Erwartung, halb mit schwerem Herzen.

Wir beschlossen, die Truhe in ihrer Gegenwart zu öffnen. Doch sie war fest verschlossen, und der Schlüssel fehlte. Mit einem kräftigen Werkzeug brachen wir endlich den Deckel auf und blickten hinein. Die Truhe war leer. Vollkommen leer. Kein Goldstück, kein einziger Edelstein, nichts als der nackte eiserne Boden. Wir standen einen Augenblick sprachlos. Der ganze sagenhafte Schatz von Agra war verschwunden. Später erfuhren wir von Jonathan Small selbst, was geschehen war: Auf der langen Flucht über den Fluss, als er merkte, dass die Jagd verloren war, hatte er in seiner Verbitterung den gesamten Schatz Stück für Stück über Bord geworfen, hinab in das dunkle Wasser der Themse. Lieber sollte ihn der Fluss verschlingen, als dass die Sholtos oder sonst jemand ihn bekäme. So liegt der Schatz von Agra nun für immer verstreut im Schlick des Flusses, unwiederbringlich verloren.

Mary Morstan blickte in die leere Truhe, und ich beobachtete sie gespannt. Doch zu meiner Überraschung lag kein Schmerz auf ihrem Gesicht, sondern eine stille, beinahe heitere Gelassenheit. Nun denn, sagte sie sanft, so ist der Schatz dahin. Ich gestehe, dass ich ihn nie recht begehrt habe; er hat schon zu viel Unglück gebracht. Und in diesem Augenblick, da ich sah, dass das große Vermögen nun doch nicht zwischen uns stand, fiel mir ein Stein vom Herzen, und mein Mut kehrte zurück. Denn nun waren wir wieder gleich, sie keine reiche Erbin, ich kein mittelloser Bewerber, sondern einfach zwei Menschen, die einander gefunden hatten.

Da konnte ich nicht länger schweigen. Miss Morstan, Mary, sagte ich leise, ich bin froh, von Herzen froh, dass dieser Schatz verloren ist. Denn solange ich ihn fürchtete, wagte ich nicht auszusprechen, was mein Herz erfüllt. Nun aber darf ich es sagen: Ich habe Sie liebgewonnen, so aufrichtig, wie ein Mann nur lieben kann. Wollen Sie die Meine werden? Mary sah mich an, und in ihren klaren Augen schimmerten Tränen, doch es waren Tränen der Freude. Sie legte ihre Hand in die meine. Ich habe auf diese Worte gewartet, sagte sie schlicht und warm. Und so, in jenem kleinen Zimmer, über einer leeren eisernen Truhe, fand ich das größte Glück meines Lebens. Der Schatz von Agra war im Fluss versunken, doch ich hatte etwas weit Köstlicheres gewonnen. Kein Gold der Welt hätte mir geben können, was mir Marys Ja in jener Stunde schenkte.

Zurück in der Baker Street erzählte uns der gefasste Jonathan Small seine lange Geschichte, und wie schon bei anderen Fällen lag auch hier hinter dem Verbrechen ein altes, schweres Unrecht. Als junger Mann ging ich als Soldat nach Indien, begann er. Dort verlor ich beim Baden in einem Fluss mein Bein an ein Krokodil. So wurde aus dem flinken Burschen ein Mann mit einem Holzbein. Er fand Arbeit auf einer Plantage, doch dann kam die große Erhebung, die das Land in Aufruhr stürzte, und Small geriet mitten hinein in jene wirren, gefährlichen Zeiten.

In der Festung von Agra, erzählte Small, hielt ich mit drei Gefährten Wache, drei tapferen Männern aus dem Land. In jenen Tagen des Chaos kam ein Bote durch die Festung, der einen gewaltigen Schatz bei sich trug, die Juwelen eines Fürsten, ein Vermögen ohne Maß. Wir vier nahmen den Schatz an uns; dabei kam der Mann zu Tode, und das, gestehe ich, liegt bis heute schwer auf mir. Wir verbargen den Schatz an einem geheimen Ort und schworen einander einen feierlichen Eid: ihn redlich zu teilen und das Geheimnis treu zu wahren. Diesen Bund nannten wir das Zeichen der Vier, und jeder von uns setzte sein Zeichen darunter. Doch unsere Tat kam ans Licht, fuhr Small fort. Man verurteilte uns alle vier zu langer Strafe in einer fernen Sträflingskolonie, auf einer einsamen Insel im Meer. Der Schatz aber blieb verborgen, und nur wir vier wussten, wo.

In jener Kolonie, erzählte Small weiter, lernte ich zwei englische Offiziere kennen: Major Sholto und Hauptmann Morstan. In meiner Not schloss ich mit ihnen einen Handel. Ich verriet ihnen das Geheimnis des Schatzes, wo er in Agra verborgen lag, und sie versprachen mir dafür, uns vieren zur Flucht zu verhelfen und uns einen gerechten Anteil zu sichern. Doch Sholto betrog uns alle. Er reiste nach Agra, hob den Schatz und behielt ihn für sich allein. Heimlich segelte er damit nach England und ließ uns zurück: die Gefährten und mich in der Gefangenschaft, und selbst sein Kamerad Morstan ging beinahe leer aus. In jener Stunde, sagte Small mit dumpfer Stimme, schwor ich mir, dass ich Sholto eines Tages finden und mir holen würde, was mir gehörte. Dieser Gedanke hielt mich am Leben.

Auf der Insel, fuhr Small fort, und seine Stimme wurde weicher, rettete ich einem der kleinen Eingeborenen das Leben, einem Mann namens Tonga. Von da an war er mir treu ergeben wie kein zweiter Mensch auf der Welt; er wich nicht mehr von meiner Seite und hätte alles für mich getan. Mit seiner Hilfe gelang mir endlich die Flucht von der Insel, und gemeinsam machten wir uns über das Meer auf den langen Weg nach England, immer dem einen Ziel entgegen: Sholto und den Schatz zu finden. Doch als ich Sholtos Haus erreichte, kam ich zu spät. Eines Nachts trat ich an sein Fenster, und als der alte Mann das Gesicht dessen erblickte, den er einst betrogen hatte, da traf ihn vor Schreck der Schlag, und er starb, ehe ich ein Wort mit ihm wechseln konnte. So entging mir der Schatz aufs Neue, denn ich wusste nicht, wo er ihn verborgen hatte. Jahre wartete und spähte ich, bis endlich sein Sohn Bartholomew den Schatz fand.

In jener Nacht, sagte Small leise, stiegen Tonga und ich in das Haus, um zu holen, was ich für mein Recht hielt. Doch ich schwöre, ich hatte nicht gewollt, dass jemand zu Schaden komme. Tonga aber, in blindem Eifer, mich zu schützen, handelte zu rasch und gab jenen verhängnisvollen Dorn ab, ehe ich ihn hindern konnte. Das hat mich tief gereut; ich habe ihn dafür hart gescholten. Dann nahmen wir den Schatz und flohen, und den Rest, meine Herren, kennen Sie ja. Small schwieg. Es lag eine müde Bitterkeit über ihm, doch auch eine raue Würde; er fühlte sich im Grunde als der Betrogene, dem man genommen hatte, was er unter größten Opfern errungen zu haben glaubte. Wir alle, selbst der Beamte Jones, hörten ihm schweigend und nicht ohne Mitgefühl zu.

Damit war die seltsame Geschichte vom Zeichen der Vier zu Ende erzählt. Der Schatz war im Fluss versunken, die Täter gefasst, das alte Unrecht ans Licht gebracht. Der Beamte Jones nahm, wie üblich, allen Ruhm der Aufklärung für sich in Anspruch, und Holmes überließ ihm das gern. Sehen Sie, Watson, sagte mein Freund mit einem feinen Lächeln, so ist die Sache verteilt: Jones bekommt den Ruhm, Sie bekommen eine liebende Frau, und was bleibt für mich? Und für Sie, Holmes, fragte ich. Für mich, sagte er heiter und griff nach seiner Geige, bleibt das Schönste von allem: die Arbeit selbst, die Freude am Lösen des Rätsels. Das ist mir Lohn genug. Und während ich, glücklich und erfüllt, an Mary dachte, hob Sherlock Holmes den Bogen, und durch die stille Nacht der Baker Street zog leise, friedlich der Klang seiner Geige.

So endet die Geschichte vom Zeichen der Vier: ein verlorener Schatz, ein altes Unrecht und, mitten in allem Dunkel, das Glück einer neuen Liebe. Nun ist es ganz still, nur die sanften Töne der Geige schweben durch den Raum, und über allem liegt ein tiefer, zufriedener Frieden.

Eigene Fassung nach einer gemeinfreien Vorlage. Der Text ist meine Arbeit; die Vorlage ist frei.

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